Reisebericht Südostasien
Vor einigen Wochen bin ich aus Thailand zurückgekommen, nachdem ich einige Tage in Bangkok und in Hua Hin verbracht hatte. Die Hauptstadt Bangkok kennt wahrscheinlich jeder von euch, Hua Hin ist das älteste Seebad Thailands, am Golf von Thailand gelegen. Der König verbringt hier jedes Jahr seinen Sommerurlaub. Doch der Reihe nach.
Den Flug nach Bangkok habe ich sehr kurzfristig über Internet gebucht. Mit der Gulf Air ging es mit einem kurzen Stopp in Bahrain nach Bangkok. Auch wenn der Flug pünktlich und ruhig war weiß ich nicht, ob ich diese Airline noch mal nehmen würde. Die Maschinen waren alle extrem alt und hielten stellenweise nur noch mit Klebeband zusammen.
In Thailand hatte ich ein Zimmer im 4-Sterne Hotel „Amari Atrium“, welches mitten in der Stadt gelegen ist. Das Hotel war recht günstig, trotzdem aber extrem luxuriös, der Service der Angestellten hervorragend. Ich kann dieses Hotel problemlos weiterempfehlen.
Die Lage „mitten in der Stadt“ ist in jeder anderen Stadt gleichbedeutend mit „zentral“. Nicht so in Bangkok. Die Stadt erstreckt sich über eine derartig große Fläche, das immer nur ein kleiner Teil der Sehenswürdigkeiten in der Nähe ist, der Großteil aber weit entfernt. Hierfür stehen in Bangkok Tuk-Tuks, Taxis und die Sky-Train zur Verfügung. Die Sky-Train ist eine Magnetschwebebahn, welche sich über den Dächern erstreckt und gut geeignet ist, weite Entfernungen zurückzulegen. Tuk-Tuks sind kleine, motorisierte 3-Räder, welche sich halsbrecherisch durch den verkehr schlängeln. Die Fahrt ist extrem billig und extrem aufregend, Unfälle sind allerdings an der Tagesordnung. Die dritte Möglichkeit, Taxi, ist eigentlich keine wirkliche Option, Bangkok permanent verstopft ist und ein Taxi nur im Stau steht.
In Bangkok habe ich mir verschiedene Tempel, den Grand Palace, den größten liegenden Buddha, die Kao San Road, eine Bootsfahrt auf den Klongs (Kanäle) und vieles mehr gegönnt. Die gesamten Fahrten habe ich im Tuk-Tuk erledigt. Einerseits mag ich den Nervenkitzel, andererseits sind die Fahrten umsonst, wenn einen der Fahrer beim Schneider, beim Juwelier oder ähnlichem kurz raus lässt. Der Fahrer Bekommt dann einen Gutschein über 3-5 Liter Benzin und der Fahrgast unterhält sich kurz mit dem Schneider. Völlig ungefährlich und ganz amüsant. Mein Tuk-Tuk Fahrer hat zwischen den verschiedenen Tempeln bestimmt 30 Liter Benzin abgestaubt.
Nach 3 Tagen ging es weiter nach Hua Hin. Die Distanz von ca. 190 km habe ich im Taxi zurückgelegt. In Deutschland unbezahlbar, in Thailand kostet die Fahrt ca. 30 Euro und ist schneller und komfortabler als die Bahnverbindung, welche ca. 5,- Euro gekostet hätte.
In Hua Hin habe ich kein Hotel gebucht, sondern ein kleines Gästehaus. „Prince Garden Villa“. Einerseits ist ein Gästehaus billiger als ein Hotel, andererseits ist alles familiärer, man bekommt schnell Anschluss ans Personal und so eine ganze Reihe von Insidertipps.
Das war hier leider unnötig. In Hua Hin ist nicht sonderlich viel los. Außer einigen Hotel Resorts und Golf-Plätzen findet man nicht viel und kann hauptsächlich am Strand liegen. Es ist ein typisches Seebad für die bessere Gesellschaft.
Hier habe ich noch 4 Tage hauptsächlich am Strand verbracht und bin anschließend mit dem Taxi zurück nach Bangkok an den Flughafen gefahren. Ein schöner Urlaub, den ich jederzeit wiederholen würde.












