Leserreise Indien – Bilderbuch Rajasthan

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Einstieg

Rajasthan – der Ort wo die Seele des Landes wohnt, wie einst Mahatma Ghandi sagte, beherbergt die wohl schönsten Seiten der indischen Kultur mit Ihren Prachtbauten, wie dem Taj Mahal, dem prunkvollen Denkmal einer großen Liebe.

Reisetermine:

19.04. – 02.05.2009, 06.09. – 19.09.2009, 20.09. – 03.10.2009, 18.10. – 31.10.2009, 01.11. – 14.11.2009, 08.11. – 21.11.2009, 22.09. – 05.10.2009, 29.09. – 12.10.2009, 06.10. – 19.10.2009, 10.11. – 23.11.2009

indien

Reisestationen

1. Tag (Sonntag): Flug nach Indien

Am späten Abend geht es mit einem nonstop Flug der Lufthansa von München nach Indien. Die Flugdauer ist auf ca. 7,5 Std. angesetzt, also genug Zeit um sich geistig auf das kommende Kulturerlebnis einzustellen – zum einklingen vielleicht schon einen Chai-Tee beim Service bestellen und dabei die neusten Abenteuer von ShahRukh Khan verfolgen?

2. Tag (Montag):Willkommen in Delhi

Früh am nächsten Morgen landet der Flieger in Delhi, der zweitgrößten Stadt Indiens. Was wünscht man sich mehr als alles andere nach so einem nächtlichen Flug? Vermutlich dass, wovon man die ganze Nacht geträumt hat – von indischen Schönheiten einen duftenden Blumenkranz um den Hals gelegt zu bekommen und dann dass was jeder so früh morgens will – ein herzhaftes Frühstück! Gestärkt mit indischen Spezialitäten, möchte man das Abenteuer nicht mehr auf sich warten lassen und es geht in die Region Shekhavati, durch die früher schwer beladene Karawanen zogen. Am Nachmittag wird dann der alte Fort von Alsisar erreicht, in dem sich die Endstation des Tages befindet – das Heritage-Hotel. Um nach dem Flug noch etwas zu entspannen und den Tag angenehm ausklingen zu lassen, sollte man die Beine noch mal in den Hoteleigenen Pool baumeln lassen.

3. Tag (Dienstag): Karawanenstadt Bikaner

Etappenziel dieses Tages ist die Karawanenstadt Bikaner. Der Weg dorthin führt zunächst durch die Gassen zwischen den bunt bemalten Häusern von Alsisar und durch die Halbwüste Thar zu einer Kamelstation, wo dann kurz inne gehalten und Pause gemacht wird. Im Anschluss daran ist Bikaner nun erreicht, wo Havelis noch heute vom einstigen Wohlstand der Karawanenstadt zeugen. Auch hier stellt ein altes Fort die Unterkunft der Reisenden dar, die am Nachmittag das Junagarh-Fort besichtigen.

4. Tag Mittwoch: Rattentempel

Wenn die häusliche Ratte nun leider nicht mit auf Reisen durfte, gibt es für die ganz Sentimentalen doch einen kleinen Hoffnungschimmer: der Rattentempel in Deschnok. Es ist genau das wonach es sich anhört – ein Tempel mit tausenden von Ratten, mit denen die häusliche sicherlich gerne in einen interkulturellen Dialog getreten wäre. Allerdings ist es wichtig zu beachten, dass man auch in diesem Tempel die Schuhe ausziehen muss – trotz der Ratten, ist es ein Tempel wie jeder andere auch. Nach dieser Begegnung geht es weiter nach Jaisalmer, wo ein Spaziergang durch das prachtvolle Altstadtensemble ein Muss ist. Bei der Unterkunft ist natürlich für Abwechslung gesorgt, da die Übernachtung an dem Tag nicht in einem Fort angesetzt ist, sondern in einem Taj-Hotel – mit Blick auf das Fort.

5. Tag (Donnerstag): „Goldenes“ Jaisalmer

Es ist zwar nicht alles Gold was glänzt, aber der Anblick der in der Sonnen golden glänzenden gelbbraunen Sandsteingebäude ist nichtsdestotrotz atemberaubend – wodurch der Beiname „Goldene Stadt“ entstanden ist. Als Hauptattraktion ist an diesen Tag wohl zweifellos, das Fort mit den 99 Wehrtürmen zu nennen. Während man noch nachzählt ob es tatsächlich 99 Türme und nicht 98 sind, ruft schon die nächste Etappe – das Wasserreservoir Gadi Sagar und die Erkundung des Palastes. Nachdem die ersten Eindrücke verinnerlicht wurden, darf natürlich ein weiterer großer Reiz der Reise – neben dem Kulturerlebnis, natürlich nicht unter den Tisch fallen – in Wirklichkeit, auf einem echten Basar, wie im Film feilschen! Auf geht es zum Shoppen auf den anliegenden Basar. Nachdem sie die ersten großen Emotionen nach dem Ausflug auf den Basar gelegt haben und man voller Stolz die erworbenen Souvenirs eingesteckt hat, geht es weiter mit einem Kamelritt zu den Wanderdünen – in Richtung Sonnenuntergang. Der Sternenhimmel wird am Abend von der Dachterrasse des Hotels bewundert, nachdem man beim Dinner von Gesang und Tanz aus Rajasthan verwöhnt wurde

6. Tag (Freitag): „Blaue Stadt“ Jodhpur

Die nächste Etappe der Reise ist an dem Tag die „blaue „Stadt“. Der Name kommt natürlich nicht vom durchschnittlichen Alkoholpegel der Einwohner, sondern vom Panoramablick aus dem Fort Meherangarh: Bei dem Panoramablick breiten sich im schönsten Idigoblau die Häuser der Stadt aus. Dort werden die Festungsmuseen besucht, mit einem anschließenden Bummel über den Markt. Tagesziel ist diesmal das Palasthotel Luni. Wenn man sich schon mal selber an der indischen Küche versuchen wolltet, so ist hier nun die einmalige Gelegenheit. Unter der Anleitung von Profis, kann man sich das Abendessen selber zubereiten.

Wenn Europäer nicht indisch kochen können, dann liegt das an der falschen Kombination der Zutaten – denn Curry ist nicht gleich Curry. Auf den Mix kommt’s an.

Zwiebeln schneiden, Ingwer reiben und dann kommen die Chilischoten dran. Wenn sich nun der Duft der selbst zubereiteten Köstlichkeiten ausbreitet, heißt es nun Händewaschen und auf zum schlemmen.

7. Tag (Samstag): Tempel der Jain

An diesem Tag sollen grazile Tänzerinnen begutachtet werden. Allerdings nicht in der Form wie man sich dass vielleicht vorstellt, sondern als Schmuckstücke neben Tieren und Ornamenten, die sich über jeden Zentimeter des weißen Steins im Jaintempel von Rankapur erstrecken. Der Tempel liegt in der Hügellandschaft des Aravalli-Gebirges und Abends wird etwas außerhalb von Udaipur, dass in den Bergen gelegene Hotel erreicht.

8. Tag (Sonntag): Palaststadt Udaipur

Dieser Tag beginnt ganz Stimmungvoll, mit einem Ausblick über den Picholasee und auf den „Lake Palace“. Danach führt der Scout die Reisenden durch das Gassenwirrwarr der Altstadt, wo mittendrin mit seinen Erkern und Pavillons, der Stadtpalast ist. Für Hobby-Maler ist auch etwas dabei, denn am Nachmittag erfährt man so einiges über die Miniaturmalerei, von der man sich zum Andenken gleich ein Souvenir mitnehmen kann. Für den Rest des Tages ist man mit Freizeit sich selbst überlassen.

9. Tag (Montag): Im Maharadschapalast

Weiter geht es nach Deogarh, wo nachmittags in den Stadtpalast eingecheckt wird, man muss sich ja schließlich auch mal was gönnen. Die exotischen Wandverzierungen und handgeknüpften Teppiche, geben einem gleich das Gefühl selbst Maharadscha zu sein. Nach einem Altstadtbummel kann man die Unterkunft nun in vollen Zügen genießen: zum Beispiel beim Tee in der prächtigen Halle oder am Pool.

10. Tag (Dienstag): Hauptstadt Rajasthans

Nächstes Etappenziel: Jaipur. Die „Pink City“ wurde einst König Edward VII. zu Ehren rosa angemalt. Beim Bummel durch den Basar gewinnt man Einblicke in die Kunst der Stoff- und Teppichherstellung. Warum indische Frauen so viel Geld in Schmuck anlegen, erfährt man im Juweliergeschäft und bei einem pfiffigen Schuhmacher vielleicht auch, warum Frauen zehn Paar verschiedener Schuhe grundsätzlich zu wenig ist.

11. Tag (Mittwoch): Rosarotes Jaipur

Zuerst geht es zum Palast der Winde, denn nur morgens erstrahlt er im herrlichsten Rot! Dann geht es zum Bergpalast des Maharadschas in der alten Hauptstadt Amber. Nach dem Mittagessen in Samode bestaunt man in Jaipur den Stadtpalast und erfährt im Observatorium, wie die Herrscher früher den Gang der Sterne verfolgten. Nach so viel Kultur von gestern, Kultur von heute: Ab ins Kino – Indien hat schließlich Bollywood, was in einem originalen indischen Kino sicherlich ein Erlebnis ist.

12. Tag (Donnerstag): Märchenhaftes Taj Mahal

Auf dem Weg nach Agra gibt es einen Stopp in der Geisterstadt Fatehpur Sikri. Warum haben die Menschen nur wenige Jahre nach der Gründung die Stadt wieder verlassen? Eine Frage deren Erörterung sich in jedem Fall lohnt. Nachmittags erreicht man Agra mit dem roten Fort und Indiens bekanntester Sehenswürdigkeit: dem Taj Mahal. Pünktlich zum Sonnenuntergang spaziert man durch die Gartenanlage und wirft einen Blick auf das berühmteste Grabmal der Welt – und sein ebenso berühmtes Spiegelbild.

13. Tag (Freitag): New & Old Delhi

Morgens ist Abfahrt in die Hauptstadt Indiens. Zuerst wird Neu-Delhi mit seinen monumentalen Straßen und Regierungsgebäuden bekundet. Ein sehr schönes Fotomotiv für alle Fotofreunde: der Blick vom India Gate auf den Präsidentenpalast. In Alt-Delhi schiebt man sich durch geschäftige Gässchen rund um die Freitagsmoschee und steht an der Verbrennungsstätte Mahatma Gandhis. Bei einem Barbecue-Abendessen, diesmal nun natürlich mit der richtigen Curry-Dosierung, wird der Abschied von Indien gefeiert.

14. Tag (Samstag): Rückreise

Vormittags geht es dann von Delhi wieder nonstop in Richtung München (Flugdauer ca. 8,5 Std.) mit der Ankunft am frühen Nachmittag und vielen tollen Erlebnissen im Gepäck.

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Wissenswertes

Taj Mahal:

Der Taj Mahal ist ein 1648 erbautes Mausoleum, dass der Großmogul Shah Jahan für seine verstorbene Hauptfrau (die hatten ja immer mehr als eine…) „Mumtaz Mahal“ erbauen ließ. Spannend ist, dass der Bau im Jahre 1631 begonnen hat und dementsprechend „nur“ 17 Jahre zur Fertigstellung benötigt hat. Für ein solches Bauwerk ist das ein sehr kurzer Zeitraum, wobei auch über 20.000 Handwerker aus ganz Süd- und Zentralasien, wie auch verschiedene Architekten an dem Bau beteiligt waren. Heutzutage dürfte es bei den aktuellen Lohnnebenkosten wohl schwer sein eine solche Armee an Arbeitern aufzustellen, trotz allem bewundernswert! Einer Legende zufolge, wurde damals ein gleiches Bauwerk (lediglich aus schwarzem Marmor) auf der anderen Seite des Flusses Yuma geplant, als Mausoleum für den Großmogul. Dieses wurde aber nie verwirklicht…. (Quelle: Wikipedia)

Fort:

Der Begriff ist einigen vielleicht aus Filmen über mittelalterliche Kriege bekannt, denn ein Fort ist der Bestandteil einer Festung.

Rattentempel:

Der Rattentempel heißt eigentlich „Karni-Mata-Tempel“ und ist Karni Mata, der Reinkarnation der Göttin Durga gewidmet. Nach Schätzungen leben ca. 20.000 Ratten in dem Tempel, die als heilig angesehen werden (Wenn einem eine von den seltenen weißen Ratten über den Fuß läuft, bedeutet dass Glück und eine besondere Ehre). Wenn es einem Touristen mal passieren sollte auf eine Ratte zu treten, so muss er diese außerhalb des Tempels begraben und dem Tempel eine Spende, in Form einer silbernen oder goldenen Ratte bringen. (Quelle: Wikipedia)

Klima:

Durchschnittliche Höchsttemperaturen in °C: Delhi: März 29, Apr 36, Mai 39, Aug 34, Sep 34, Okt 33, Nov 28 Bikaner: März 31, Apr 37, Mai 41, Aug 36, Sep 36, Okt 34, Nov 30 Jaipur: März 31, Apr 36, Mai 39, Aug 31, Sep 33, Okt 32, Nov 28

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