Leserriese China – Stadt, Land, Fluss im Reich der Mitte

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Einstieg

Ying und Yang – In diesem Rhythmus bewegt sich auch China, das Reich der Mitte. Maoistischer Kommunismus im Einklang mit modernen markwirtschaftlichen Ansätzen und Technologien. Neben dem politischen System werden in China aber natürlich auch Kulturschätze wie der Himmels Tempel und die verbotene Stadt sehr hoch gehalten.

Reisetermine:

17.05. – 31.05.2009, 31.05. – 14.06.2009, 06.09. – 20.09.2009, 01.11. – 15.11.2009, 26.07. – 09.08.2009, 24.09. – 03.10.2009

china

Reisestationen

1. Tag (Sonntag): Flug nach China

Am späten Abend geht es mit der Lufthansa nonstop von München nach Peking. Die Flugdauer ist hier auf ca. 9,5 Stunden angesetzt, also genügend Zeit um im Reiseführer zu blättern und sich auf chinesische Höfligkeitsstandards vorzubereiten und einzustellen.
Abends Flug mit Lufthansa nonstop von München nach Peking (Flugdauer ca. 9,5 Std.).

2. Tag (Montag): Ni Hau!

´Gegen Mittag landet die Maschine in der Hauptstadt des Landes. Für alle Knipsfreudigen ist das erste Besichtigungsziel natürlich eine Augenweide – der prachtvolle Himmelstempel mit anschließendem Bummel über den Tiananmen, den „Platz des Himmlischen Friedens“. Der Platz soll mit 50 Hektar Fläche der größte der Welt sein. Spätestens beim Abendessen merkt man, dass das chinesisches Stammrestaurant im Vergleich zur originalen chinesischen Küche doch sehr „eingedeutscht“ ist. Selbstverständlich warten auch schon beim Abendessen die ersten Herausforderungen – alles ohne Messer und Gabel, sondern nur mit Stäbchen essen – auch die Suppe. Unser Tipp: Einfach versuchen eine Wan-Tan Suppe zu ergattern, dann kann man am ersten Tag die Fleischbällchen notfalls aufspießen :)

3. Tag (Dienstag): Zu Gast beim Kaiser

Natürlich ist damit nicht Beckenbauer gemeint, sondern es geht politisch-korrekt zum Mausoleum von Mao Tse-Tung und betritt danach durch das Mittagstor die größte Palastanlage der Welt. Auf über 700.000 Quadratmetern erstrecken sich Paläste, Innenhöfe, Pavillons und Gärten, die alle von einer hohen Mauer umgeben sind – das ist die für das chinesische Volk „Verbotene Stadt“. Nach diesen Eindrücken geht es mit einer Rikschafahrt durch die alten Hutongs. Da sich Peking zur Zeit auf starkem Modernisierungskurs befindet, ist von den einst unzähligen Altstadtgassen nicht mehr viel übrig geblieben. Wer noch nie die Gelegenheit hatte sich an einer „Peking-Ente“ voll-zuschlemmen, wird abends eine köstliche Premiere erleben. Um aber auch die moderne Kultur nicht zu kurz kommen zu lassen, darf man am Abend in einer Peking-Oper „kaiserliche“ Unterhaltung mit, zugegebener Maßen etwas schrägen Tönen, geniessen.

4. Tag (Mittwoch) Tai-Chi und Große Mauer

An diesem Tag darf man sich zunächst entscheiden ob man den Tag mit Freizeit und „auf eigene Faust“ verbringen möchte, oder ob man eine Tagestour mitmacht (gegen Mehrpreis, Mittagessen inklusive). Bei der Tour muss man schon früh morgens aufstehen, da ein Meister einen in die Kunst des Tai-Chi einweist. Nach dieser seelischen und anschließend körperlichen Stärkung, ist man nun bereit für das x Weltwunder – die Chinesische Mauer. Auf dieser stehen zu dürfen, ist wohl innigster Wunsch aller Chinesen. Allerdings ist es doch recht anstrengend, die zum Teil kniehohen, steilen Stufen raufzuklettern. Belohnt wird diese Klettertour durch einen atemberaubenden Blick auf das gigantische Bauwerk, das bist zum Horizont und noch weiter reicht.

5. Tag (Donnerstag): Olympische Stätten

Nach dem man voller Emotionen die olympischen Spiele in Peking mitverfolgt hat, hat man an diesem Tag nun endlich die Gelegenheit das nagelneue Nationalstadion, welches den Spitznamen „Vogelnest“ trägt, zu bewundern. Nach dem Mittagessen starten die „Schienenkreuzfahrt“ durch das Reich der Mitte – nach Xian.

6. Tag (Freitag): Xian – Wiege der Kultur

Nach einer fantastisch gemütlichen Nacht im Schlafwagen darf man sich im Hotel zunächst mit einem ausgiebigen Frühstück stärken. Nachmittags führt einen der Scout zur großen Wildganspagode und zum Konfuzius-Tempel, wo man schöne Ausblicke von der Stadtmauer genießen kann. Beim anschließenden Abendessen hat man die Gelegenheit seine Stäbchenkünste weiter zu perfektionieren.

7. Tag (Samstag): Größenwahn eines Kaisers

An diesem Tag erwartet einen ein ganz besonderer Kultureller-Schmanker, das weltbekannte Highlight Xians: die Terrakotta-Armee. Als im Jahre 1974 chinesische Bauern einen Brunnen graben wollten, stießen sie auf eine archäologische Sensation: 7500 lebensgroße Tonkrieger und Pferde ließ der Erste Kaise „Quin Shi“ zusammen mit seinem Sarkophark, und vielen Tausenden Arbeitern die das Geheimnis seiner Grabstätte nicht verraten sollten begraben. Nach diesem Eindruck hat man nun spätestens jetzt die Gelegenheit sich selber an der berühmten chinesischen Küche zu versuchen – aber erst mal zum Markt und die Zutaten aussuchen, waschen, wiegen und würzen; Wasser und Mehr dazu – fertig sind die Jiaotze-Teigtaschen. Der Küchenmeister höchstpersönlich demonstriert, wie man den Teig falten muss ohne Luft darin einzuschließen, denn sonst platzen die Teigtaschen beim frittieren. Die Teigtaschen werden dann beim Abendessen mit Sojasauce Duftessig und Chiliöl verspeist.

8. Tag (Sonntag): Wieder auf die Schiene

Vormittags ist Freizeit angesagt und die Möglichkeit Xian auf eigene Faust für sich zu entdecken. Nach dem anschließenden Mittagessen geht es wieder auf die Schienen – westwärts fährt der Zug in Richtung Yangze.

9. Tag (Montag): Landpartie

Am frühern Morgen läuft der Zug im Industriemoloch Chingquing ein. Nach dem Frühstück bringt ein Bus die Reisenden in die Gründer Provinz Sichuen, wo in versteckt gelegenen Höhlen tausende von Buddah-Figueren darauf warten entdeckt zu werden. Vom Land geht’s dann aufs Wasser, denn am Abend startet die Einschiffung auf ein Yangze Kreuzfahrtschiff, wobei das „Feuertopf“-Abendessen noch an Land genossen wird.

10.-11. Tag (Dienstag – Mittwoch): Auf dem Yangze

In nur 48 Stunden werden auf dem mächtigen Yangze nun 800 Kilometer stromabwärts zurückgelegt. Naturwunder sind die Blasebalg-Schlucht, die Hexen-Schlucht und die Schlucht des Westlichen Grabes, neben steilen Felsen die zum Greifen nah erscheinen, nur einige von den vielen atemberaubenden Sehenswürdigkeiten, die man auf der Flussfahrt zu sehen bekommt. Allerdings gibt es natürlich auch hier ein kleines Intermezzo bei dem treue Landratten, die kleinen Städte am Yangze besuchen und besichtigen können.

12. Tag (Donnerstag): Alle Mann von Bord

Nach zwei Tagen auf „hoher See“ geht es hinter dem riesigen Staudamm in Yichang an Land. Nachmittags geht es dann mit China Eastern Airlines nun nonstop in Richtung der Weltmetropole Shanghai.

13. Tag (Freitag): Boomtown Shanghai

In Shanghai angekommen, beginnt der Tag mit einem Bummel durch die Altstadt zum Yu-Garten, zum alten Teehaus mit der Zickzackbrücke und durch Gassen, die vom Duft frisch gedämpfter Teigtaschen erfüllt sind.
Im Anschluss steht man auf dem legendären Bund, Shanghais kolonialer Uferpromenade. Um die futuristischen Wolkenkratzer Shanghais zu bewundern, geht es mit der Personenfähre über den Huangpu rüber nach Pudong. Zum Abschiedsessen gibt es kulinarische Meisterwerke der südchinesischen Küche, wobei eine Aufführung chinesischer Akrobaten als „Vorspeise“ dient.

14. Tag (Samstag): Freizeit und Transrapid

Da die Hotelzimmer bis zur Mittagszeit zur Verfügung stehen, kann man Shanghai den ganzen Tag auf eigene Faust erkunden. Um sich auf den Tag einzustimmen, empfiehlt es sich am Bund mit Tai-Chi oder Walzer zu beginnen. Für alle Shopping-Begeisterte wäre im Anschluss die Glitzerwelt der Nanjing Road definitiv einen Besuch wert, oder man gönnt sich noch eine weitere Sehenswürdigkeit in Pudiong: der dort ansässige Fernsehturm lockt mit atemberaubenden Ausblicken.
Danach geht es mit dem dem Transrapid zum Hochmodernen Flugterminal, wo der nonstop Flug mit der Lufthansa von Shanghai nach München wartet.

15. Tag (Sonntag): Ankunft in Deutschland

Nach ca. 11 Stunden Flug, landet man früh morgens mit vielen Souveniers wie Buddah-Figuren und Räucherstäbchen in München.

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Wissenswertes

Klima

Durchschnittliche Höchsttemperaturen in °C:
Peking: Apr 19. Mai 26, Jul 31, Aug 29. Sep 26. Okt 19, Nov 10
Xian: Apr. 20, Mai 26, Jul 32, Aug 31, Sep 24, Ikt 19. Nov 12
Shanghai: Apr 18, Mai 23, Jul 31, Aug 31, Sep 27, Okt 22, Nov 17

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  • 1 Kommentar

Eine Reaktion zu “Leserriese China – Stadt, Land, Fluss im Reich der Mitte”

  1. Das Doppelpack | SPIEGEL Leserreisenam 12. Mai 2009 um 19:44 Uhr

    [...] Pause, melden wir uns endlich zurück – diesmal mit gleich zwei aufbereiteten Leserreisen, nämlich China und Kanada. Demnächst folgen wieder weitere und man darf sich jetzt schon auf [...]

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